musicals 139, Oktober/November 2009: Aida(von Mario Stork)
[...] Willemijn Verkaik schlüpft in die Rolle der Amneris. Beide präsentieren sich mit kräftigen Rockröhren und einem Gespür für die Gags dieses Stücks, die sie genüsslich ausspielen. [...]
IVZ Online, 19. Juli 2009: Liebende bei Nacht am Nil(von Heike Eickhoff)
[...] Amneris, die Pharaonentochter, war bei der sympathischen Willemijn Verkaik in den besten Händen. Herrlich überkandidelt gab sie die Ägypterin, schien sich manchmal ein bisschen bei temperamentvollen Ausbrüchen im Text zu verheddern, wirkte aber gerade dadurch noch authentischer. [...]
Münsterländer Zeitung, 19. Juli 2009: Freilichtspiele Tecklenburg - Elton Johns "Aida"-Musical: Verliebt in Radames
(von Christoph Broermann)
[...] Als Kontrast dazu: Willemijn Verkaik, die die anfänglich noch oberflächlich wirkende Amneris über viele kleine komödiantische Einlagen zur gereiften Prinzessin führt. Höhepunkt dabei war die haarsträubende Modenschau (Kostüme: Karin Alberti), bei der die Sängerin ihr Publikum gekonnt um den Finger wickelte. [...]
Westfälische Nachrichten, 18. Juli 2009: Fantastische Aida-Premiere(von Marlis Grüter)
[...] Amneris (einfach wunderbar und extrem wandlungsfähig: Willemijn Verkaik) wiederum ist die Tochter des amtierenden, aber kränkelnden Pharao (Ansgar Schäfer) und in einer Welt aus Glanz und Glamour zu Hause. Sie mag sich (unter einer Gurkenmaske) gar nicht mit langweiligen Staatsgeschäften beschäftigen. Ihr exzentrisches Leben dreht sich um Schönheit und Mode ("Was zählt, ist außen"). Sie ist gefangen in ihrer Suche nach dem "eigenen Stil".
Ein schillernder Charakterzug, der der rundum gelungenen Tecklenburger Aida-Inszenierung mit einer bunt-glitzernden "Modenschau" einen wohltuend humoristischen, fast Augen zwinkernden Zug verleiht.
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Da Capo Nr. 48; September 2009: Romeo & Julia am Teutoburger Wald
Aida: Die Sonne Nubiens scheint über dem Münsterland(von Jürgen Heimann)
[...] Trotz des klassischen Liebes-Sujets ist Aida eher ein Stück über zwei gegensätzliche starke Frauen, die Nubierin auf der einen, und die Pharaonen-Tochter auf der anderen Seite. Aber es ist letztere (und nicht die Titelheldin), deren Profil im Stück am ausgeprägtesten ausfällt. In dieser (dankbaren) Rolle hatte sich Maricel bei der deutschen Erstaufführung in Essen seinerzeit den musicalischen Ritterschlag geholt. In Tecklenburg erweist sich die Niederländerin Willemijn Verkaik als würdige Erbin der Hannoveranerin. Stimmlich wie von der Darstellung her ist das vokalstarke Meisje die dominierendste Persönlichkeit auf der Bühne. Verkaik macht ihre Amneris zum unbestrittenen Star der Show: verwöhnt, verzogen, selbstverliebt, ein klein wenig unterbelichtet und nur auf modische Äußerlichkeiten fixiert. Ihre turbulente Modenschau ("Mein Sinn für Stil") ist einfach zum Brüllen und das urkomischte Element der gesamten Aufführung. [...]